Energiewandel 

Die Atomkatastrophe von Fukushima, wissenschaftliche Analysen und öffentliche Diskussionen über das Risiko von Atomkraftwerken haben in der Bundesrepublik Deutschland zu einer Abkehr von der Energieerzeugung durch Atomkraft geführt. Die rot-grüne Regierung in Rheinland-Pfalz beschloss ebenfalls eine Wende in der Energiepolitik und den starken Ausbau erneuerbarer Energien. Damit entstand ein Bedarf an einer Untersuchung über Chancen und Risiken des Energiewandels in Rheinland-Pfalz.

Der Energiewandel

Bedeutung, Chancen und Herausforderungen für Beschäftigung und Qualifizierung in Rheinland-Pfalz

 

Bereits seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts gehört die Energieerzeugung aus Atomkraft zu den politisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich umstrittensten Formen des Einsatzes von atomarer Energie zur Erzeugung von Strom. Die Atomkatastrophe in Japan beschleunigte diese Diskussion und führte zur Entscheidung der Bundesregierung zum Ausstieg aus der Atomenergie. Die Landesregierung Rheinland-Pfalz, seinerzeit gestellt von einer Koalition aus Sozialdemokraten und Grünen, beschloss eine Energiewende in Rheinland-Pfalz durchzuführen. Rheinland-Pfalz befand sich im Gegensatz zu anderen Bundesländern in der Situation, dass das einzige Kernkraftwerk des Landes bereits vor etlichen Jahren nach einer extrem kurzen Laufzeit außer Betrieb genommen worden war. Die Politik der Landesregierung zielte darauf ab, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergiemix des Landes stark auszuweiten. Dies führte zum Bedarf einer Analyse der Chancen und Risiken einer Energiewende für das Land Rheinland-Pfalz in unterschiedlichen Dimensionen. Das IMO – Institut Mainz untersuchte im Auftrage des rheinland-pfälzischen Arbeitsministeriums die Auswirkungen des Energiewandels auf die Beschäftigung in Rheinland-Pfalz bei fossilen und erneuerbaren Energien und in den von diesem Wandel tangierten Branchen wie Bau, Industrie und Verkehr. Die Analyse zeigt die damit verbundenen Chancen und Risiken sowie den daraus resultierenden Handlungsbedarf für die Beschäftigungspolitik im Allgemeinen und die Aus- und Weiterbildung im Besonderen auf.

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